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App-Entwicklung für das Internet der Dinge – Designtipps für IoT -Anwendungen

Agustin Pelaez
· 3 Minuten Lesezeit
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Wer in den letzten Jahren regelmäßig Tech-Blogs gelesen hat, kennt wahrscheinlich den Hype um das „Internet der Dinge“. Da die zugrundeliegende Technologie – von Sensoren bis hin zu Netzwerkchips – immer erschwinglicher wird, ist der Bedarf an IoT -Apps entsprechend groß. Die Grundidee des IoT ist, dass es ein neues Netzwerk von „Dingen“ ermöglicht, darunter Glühbirnen, Haushaltsgeräte und sogar öffentliche Verkehrsnetze, die Daten austauschen. Stellen Sie sich einen Kühlschrank vor, der Sie benachrichtigt, wenn Ihre Milch bald verdirbt, oder einen Zug, der Ihnen schon vor der Ankunft im Bahnhof anzeigt, welche Plätze frei sind. Um diese Funktionen zu ermöglichen, sind Apps erforderlich, die mit dem IoT zusammenarbeiten.

Wir freuen uns, Ihnen in Zusammenarbeit mit Nokia Networks einige Tipps für angehende Entwickler von IoT Anwendungen (Internet der Dinge) geben zu können. Hier finden Sie hilfreiche Tipps, um das Potenzial dieser schnell wachsenden Technologie optimal zu nutzen.

Tipp 1: Machen Sie sich mit den verschiedenen Ebenen von Anwendungen im Bereich Internet der Dinge vertraut.

Für Entwickler von IoT -Anwendungen ist es zunächst unerlässlich zu verstehen, wie diese als System funktionieren müssen. Dazu gehört es, sich zunächst mit den Geräten selbst , die die erste Ebene dieses Systems bilden.

Die nächste Systemebene ist die Datenerfassungsebene , die die Infrastruktur und Software zum Empfangen und Organisieren von Daten umfasst. Diese Ebene beinhaltet auch die Datenverwaltung.

Als Nächstes folgt der Analysebereich , der die aufbereiteten Daten verarbeitet. Schließlich gibt es noch die oberste Ebene, die der Endnutzer sieht: die App selbst. Für Entwickler bedeutet das in der Regel, dass sie sich hauptsächlich mit den Endnutzer- und Analysekomponenten des Systems befassen müssen.

Tipp 2: Ziehen Sie die Verwendung einer fertigen Plattform in Betracht.

Da Entwickler ausschließlich mit diesen beiden obersten Ebenen arbeiten, entscheiden sie sich meist für die Entwicklung ihrer Anwendungen mithilfe einer bestehenden IoT-Plattform. Diese bieten in der Regel bereits die notwendigen Funktionen für Datenerfassung und -analyse, sodass sich der Entwickler direkt auf das Endprodukt konzentrieren kann. Zahlreiche Unternehmen, darunter Ubidots , Xively und andere, bieten bereits solche Plattformen an. Auch Google und Apple sowie Microsofts Intelligent Systems Service sind in diesem Bereich aktiv. Die Entwicklung einer IoT Anwendung von Grund auf ist aufwendig, daher sollten Einsteiger diese Plattformen in Betracht ziehen, um mit IoT-Geräten von Nokia Networks oder anderen Anbietern zu interagieren.

Tipp 3: Apps skalierbar gestalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Skalierbarkeit Ihrer neuen App. Erste Ansätze des Internets der Dinge sind bereits sichtbar, doch da diese Technologie noch in den Kinderschuhen steckt, wird sie im Laufe des nächsten Jahrzehnts höchstwahrscheinlich exponentiell wachsen. Damit Ihre App langfristig erfolgreich ist, muss sie sich schnell skalieren lassen .

Tipp 4: Betrachten Sie das große Ganze und nicht nur einen Nischenmarkt.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen IoT -Apps und herkömmlichen mobilen Apps liegt in der Art der angebotenen Dienste. App-Entwickler konzentrieren sich üblicherweise auf einen Nischenmarkt und bieten eine hochspezifische Funktion. Das Internet der Dinge hingegen erfordert die Kommunikation zwischen verschiedenen Branchen und Ökosystemen . Ein vollautomatisiertes Zuhause müsste beispielsweise mit Sicherheits- und Versorgungsunternehmen interagieren können, um die Effizienz zu überwachen und Lastspitzen zu reduzieren. Das Ziel ist eine vollständig vernetzte Stadt, daher sollten neue Apps diesen breiteren Fokus widerspiegeln.

Tipp 5: Integrieren Sie eingebaute Sicherheitsfunktionen.

Schließlich wird Sicherheit im IoT eine noch größere Rolle spielen als heute. Neue Apps müssen dieses Thema daher von Anfang an berücksichtigen – mit integrierten Verschlüsselungs- und Authentifizierungsfunktionen in jedem IoT Gerät. Sicherheitsfunktionen sollten für solche Apps, die einen weitreichenden Einfluss auf den Alltag der Endnutzer haben können, klar und einfach zu bedienen sein.

Um noch heute mit der Lösung von Problemen im Internet der Dinge zu beginnen, erstellen Sie einfach ein Ubidots -Konto und senden Sie Ihre Daten mühelos an die IoT Anwendungsentwicklungsplattform Ubidots um noch heute Ihre Problemlösungsanwendung zu entwickeln, zu visualisieren und bereitzustellen!